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Das Köpflekreuz wurde mit 600 LED-Lampen bestückt und hat einen Energieverbrauch von nur 55 W/h

Erstmals leuchtete es am 23. Juli 2010 zur Eröffnung des Laurentiusfestes, danach an Sonn- u. Feiertagen, jeweils nach Einbruch der Dunkelheit.

Beteiligte Firmen:     ELEKTRO-JOOS Elektro-Fachgeschäft,  Baugeschäft Hans-Peter Glatter,

                                   Malerfachbetrieb Albin Riesterer,     alle Firmen aus dem Münstertal

Geschichte des Kreuzes auf dem Köpfle

1. Kreuz  erstellt  ca. 1928,           zerfallen 1938

von Hermann Riesterer  (1860-1935) Lehrer in Mannheim und gebürtiger Münstertäler zum Andenken an seinen im 1. Weltkrieg gefallenen Sohn Hermann. Geschwister Dr. Trudpert Riesterer, Frau Dr. Ohlmer

Im 3. Reich war an dieser Stelle ein Geschützmesspunkt.

2. Kreuz  erstellt 1951,                  zerfallen 1972

von der Kolpingsfamilie St. Trudpert, durch Bernhard Brüggemann, Eduard Mutterer, August Pfefferle, Heinz Pfefferle, (Uhrmacher-Heinz) Leo Pfefferle und Karl Sutter.                          (Zerstört durch ein Lagerfeuer)                                                                   Material, Telefonmast, Höhe ca. 6 m

3. Kreuz   erstellt 1972,                 zerfallen 1991     Material, Telefonmast, Höhe ca. 6,15 m

durch Mitarbeiter des Gemeindeforstes unter Leitung von Revierförster Gebhard Dietsche. Davor haben Jugendliche für ein Kreuz in den Rotten Wasen und Ziegelplatz eine Spendensammlung durchgeführt und das gesammelte Geld zweckentfremdet für Getränke ausgegeben. Zur Strafe wurden sie von Bürgermeister Eugen Bauer zu Fronarbeiten auf der Köpfleweide verurteilt. 

4. Kreuz   erstellt 1992                  zerfallen 2004    Material Douglasienstamm, Höhe 10,20 m

vom Imkerverein Münstertal. Leitung und Holzfällarbeiten Eugen Pfefferle (Plazzi Eugen) 1. Vorsitzender und Weidewart am Köpfle, Enturf und Gesamtkonstruktion Klaus Mutterer (Statiger), Fundamentarbeiten Gustav Selzler,  Frau Dr. Erika Ohlmer gab dazu eine Spende von 500,00 DM.

Die Kreuzweihe war am 1. Mai 1992 durch Hernn Pfarrer Hansjörg Neuhöfer

5. Kreuz   erstellt 2004,                                             Material Lärchenstamm, Höhe 10,80 m

wiederum vom Imkerverein Münstertal.


Das Kreuz zu beleuchten entstand aus einem Gespräch mit dem damaligen Gemeinderat und Weidewart
Eugen Pfefferle (Plazzi-Eugen) oben beim Gipfelkreuz.
Damals schlug ich  vor, am Kreuz eine Beleuchtung anzubringen, daß dieses auch bei Dunkelheit von der Bevölkerung, den Kurgästen und allen die Freude daran haben zu sehen wäre.
Herr Pfefferle war von dieser Idee hellauf begeistert und fragte mich auch nach den zu erwartenden Kosten.
Leider bekam unsere Begeisterung nach der damaligen Kostenermittlung bei meinen Großhändlern einen Dämpfer, der die Sache dann auch zunächst ruhen ließ.
Jetzt im Jahr 2010 erschien das Vorhaben von damals ganz nahe und realistisch.
Auf einem Beleuchtungsseminar wurde ein Leuchtmittel (LED) vorgestellt, das sehr klein, sehr hell und im Energieverbrauch äußerst gering, sowie die Lebensdauer  sehr hoch ist.
Im Sept. 2009, hatte ich bezüglich der Kabelverlegung für  den Weihnachtsbaum am Eichboden eine Besprechung mit Bürgermeister Ahlers. Bei dieser Gelegenheit erwähnte ich mein Vorhaben, das Kreuz zu beleuchten, wobei ich auch bei ihm auf große Begeisterung stieß. Er machte allerdings die  Einschränkung, daß die Gemeinde dafür momentan nicht das Geld dafür habe.
Es war nun Mai 2010, die Vorbereitungen für das Laurentiusfest waren in vollem Gange.
Ich machte Herrn  Ahlers  den Vorschlag, zur Eröffnung des traditionellen Festes mit Anbruch der Dunkelheit das Gipfelkreuz erleuchten zu lassen.  Gleichzeitig wies ich ihn darauf hin, daß für die Errichtung der Beleuchtung keine Kosten auf die Gemeinde zukämen.
Wenn mit dem gemeindeeigenen Bagger die Hälfte der Grabarbeiten durchgeführt würde, wären dies die einzigen.. Vom Bauamt wurde diese Maßnahme an den Bauhof zur Ausführung beauftragt und dann auch zum Teil geleistet.
Nachdem  ich meinerseits noch mehr Gewissheit für das Vorhaben wollte, informierte ich mehrere, namhafte und mit der Gemeinde verwurzelte Bürger. Auch da war die Begeisterung groß. Leider unterließ ich es, den hohen Rat der Gemeinde zu befragen. (ich dachte die haben wichtigeres als die Kreuz-Beleuchtung)

Mit Test-LED-Stäben von 2m Länge machte mein Sohn Christian und ich Probebeleuchtung.
Tochter Corinna und meine Frau fuhren verschiedene Punkte im Tal an, um die Sichtbarkeit der  Lichtstärke und Lichtfarbe zu erkunden. Nun voller Euphorie gingen wir ans Werk.
Malermeister Albin Riesterer unterstütze mich mit seiner großen Ausfahrleiter und Maurer-Meister Hans-Peter Glatter baggerte den Graben und schloss den selbigen auch wieder.
Dazwischen aber gab es leider Zwangspausen, die nicht hätten sein müssen.

Zwischenzeitlich leuchtet das Köpfle-Kreuz nun wunderschön ins Tal und auch Richtung
Staufen. Es wird von vielen Bürgern unserer Gemeinde, sowie den Feriengästen für sehr schön  und lobenswert zugleich empfunden.

Allen Spendern danken wir für die Unterstützung dieser guten Sache.
Weitere Spenden können auf das Kto. der Sparkasse 300 039 28 72,   BLZ 680 523 28 einbezahlt werden.


Ernst Joos,  November 2010

 



Köpflekreuz 1
  

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